Der guten Beispiele werden immer mehr!

17.05.2017

Mit dem Gewinn des Team-Europameistertitels und des Vize-Europameistertitels im Einzelwettbewerb konnte unser Land in Imst im Tirol soeben zum dritten Mal in Folge seine internationale Spitzenstellung bei den Jung-Fleischfachleuten behaupten.

Interessant dabei ist, dass diese Erfolge jeweils durch je ein 2er-Frauen-Team realisiert wurden – auch an dieser Stelle herzliche Gratulation an die beiden neuen Europameisterinnen Tanja Knechtle und Manuela Riedweg sowie an all ihre Unterstützer, allen voran ihre Arbeitgeber Philipp Fässler und Hugo Willimann sowie Wolf-Dietrich Henkel vom ABZ Spiez. Genauso erwähnenswert ist die Ende April erfolgte, verdiente Verleihung des Titels «Metzger des Jahres 2017» an Gérard Yerly, den Präsidenten unseres Freiburger Regionalverbandes. Eine Folge seiner Auszeichnung war u. a., dass mit RTS das welsche TV für einmal auch die breite Bevölkerung auf die äusserst erfolgreichen Nachwuchsaktivitäten in seinem Kanton sowie die Vielseitigkeit und Kreativität der Fleischberufe aufmerksam machte. Zudem wird in den nächsten Tagen unter der Ägide des Schweizer Gewerbeverbandes ein Berufsporträt zu den Fleischfachberufen in Kombination mit Fragen zur Grillsaison auf mehreren regionalen TV-Stationen mit potenziell über 100 000 Zuschauern ausgestrahlt. Aber auch in den Printmedien gelingt es immer wieder, Porträts von erfolgreichen Lernenden und gestandenen Fleischfachleuten zu platzieren. In dieselbe Richtung gehen auch die Nominationen von Lehrbetrieben durch deren Lernende für den diesjährigen Zukunftsträger, der Anfang September in der Wahl des Lehrmeisters des Jahres 2017 mit der entsprechenden medialen Verbreitung gipfeln wird. All den genannten Beispielen und vielen weiteren mehr ist gemeinsam, dass Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit auftreten, die mit viel Herzblut und Überzeugung für ihr Metier und damit für das Image der gesamten Fleischbranche glaubhaft einstehen. All die Bemühungen auf dem Weg zu einem besseren Berufsimage sind dem Prinzip «steter Tropfen höhlt den Stein» folgend zwar hart und beschwerlich. Gleichwohl bleibt zu hoffen, dass all die unterschiedlichen Bestrebungen über den gesamten Fleischsektor hinweg über kurz oder lang durch steigende Lernendenzahlen honoriert werden. Leider gibt es, wie überall im Leben, auch hierfür keine Garantie!

Ruedi Hadorn, SFF-Direktor

 
 
 
 
Ruedi Hadorn, SFF-Direktor
 
 
 
 
 

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