Optimistische Perspektiven

24.11.2021

Mit den tieferen Aussentemperaturen und den vermehrten Aufenthalten in Innenräumen beginnt uns die von vielen bereits als zurückgedrängt geglaubte Covid-19-Pandemie leider erneut in Beschlag zu nehmen.

Obwohl sich die aktuelle Lage mit höheren Immunisierungsraten von den früheren Corona-Wellen deutlich unterscheidet, zeigt sich mit der höheren Ansteckungsrate der Delta-Variante und den vermehrten Impfdurchbrüchen in aller Klarheit, dass die Pandemie noch keinesfalls überwunden ist! Nichtsdestotrotz dürfen bzw. können wir dieser nicht einfach alles unterordnen, denn das Leben geht unvermindert weiter. Dazu gehört unbestrittenermassen auch die Weiterentwicklung unserer Branche und unseres Verbandes. Letzterer setzt sich im Rahmen des Strategieprojekts «Avanti» schon seit geraumer Zeit mit seiner zukunftsgerichteten Ausrichtung auseinander. So haben sich die Abgeordneten in der ersten Novemberhälfte einstimmig für einen Vorschlag für neue Verbandsstatuten im empfehlenden Sinne ausgesprochen, über die die Hauptversammlung des SFF Anfang Mai 2022 abschliessend zu befinden hat. Die Zeit bis dahin gilt es nun dahingehend zu nutzen, um auch die noch offenen Fragen wie die konkrete Ausgestaltung auch auf der operativen Ebene zu konkretisieren.
In Bezug auf den gesamten Sektor lässt sich gerade in letzter Zeit eine gewisse Ernüchterung bei der Vermarktung von Fleischalternativen beobachten, nachdem nach der anfänglichen Euphorie mit ersten Probierkäufen vermehrt der Alltag der Bestätigungskäufe eingetreten ist. In Analogie zu den übrigen Märkten wird wohl auch hier noch eine Bereinigung anstehen, indem sich einzelne Produkte längerfristig zu etablieren vermögen, während andere wieder verschwinden. So dürfte angesichts der stetig wachsenden Bevölkerung bei deren Versorgung mit Eiweissen immer mehr ein Nebeneinander auf fairer Basis als ein Gegeneinander gefragt sein. Kurzfristig eine besondere Perspektive stellt für die Fleischbranche einmal mehr das bevorstehende Weihnachtsgeschäft als Jahreshöhepunkt dar. Gerade die misslichen Umstände der aktuellen Zeit dürften breite Bevölkerungskreise dazu bewegen, sich zum Jahresende etwas Besonderes zu gönnen – eine Ausgangslage, für die die Fleischbranche mit ihren hochqualitativen Produkten und ihrem Top-Kundenservice ja bestens prädestiniert ist!

Ivo Bischofberger, Präsident
Ruedi Hadorn, Direktor

 
 
 
 
 

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